Die Begleitung und Betreuung von unheilbar kranken, sterbenden Menschen und ihrem sozialen Umfeld ist eine große Herausforderung.
Sterben ist ein Teil unseres Lebens. Indem wir unser Leben leben, Menschen begegnen und sie begleiten, können wir auch die letzte Phase des
Lebens bestehen.
Ziel des Kurses
Schwerkranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige zu begleiten ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und erfordert eine menschliche und fachliche Qualifizierung. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch mit seinen individuellen körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen
Bedürfnissen.
Den Menschen auf diese ganzheitliche Weise wahrzunehmen und zu unterstützen ist Anliegen dieses Kurses. Zentrale Bedeutung kommt dabei einer
wertschätzenden Haltung gegenüber der Individualität jedes Menschen zu. Dasein, Aushalten, sich zurücknehmen, persönliche Grenzen wahren sind zentrale Werte. Dabei bilden eine selbsterfahrungsorientierte Auseinandersetzung, der Austausch in der Gruppe und die Reflexion mit Praktiker*innen
die Basis des Lernens.
Inhaltliche Schwerpunkte
Selbsterfahrungsorientierte Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod, Trauer
Auseinandersetzung mit der Begleiter*innenrolle, Psychohygiene
Grundlagen von Hospizarbeit und Palliative Care
Ehrenamtliches Engagement
Kommunikation, Gesprächsführung und validierende Begleitung
Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer in den unterschiedlichen (Welt)Religionen und Kulturen, Spiritualität
Ethische und rechtliche Aspekte
Medizinische und pflegerische Aspekte in palliativen Betreuungssituationen
Trauer- und Angehörigenarbeit, Rituale
Zielgruppen
Menschen, die als Hospizbegleiter*innen ehrenamtlich tätig werden möchten
Menschen, die sich aus unterschiedlichen Gründen mit den Themen Sterben, Tod und Trauer intensiver auseinandersetzen wollen
Menschen aus Sozial- und Gesundheitsberufen, die sich ein Basiswissen in Hospizarbeit und Palliative Care erwerben
Weiterführende Informationen
Ausschreibung Grundkurs EA 56